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Verjährung der Ansprüche von Anlegern

Wird der Schadensersatzanspruch eines Anlegers auf verschiedene Aufklärungs – oder Beratungsfehler gestützt, ist jede Pflichtverletzung verjährungsrechtlich selbstständig zu behandeln, wenn auch nur hinsichtlich eines Fehlers bzw. Umstands Kenntnis oder grob fahrlässige Unkenntnis vorliegt. Für den Verjährungsbeginn nach §§ 195, 199 I BGB kommt es nämlich gerade darauf an, wann die Einzelaspekte bekannt waren bzw. hätten bekannt sein müssen. Es darf nicht darauf abgestellt werden, dass dem Kläger überhaupt keine Risiken mitgeteilt wurden.

BGH NJW 2015 S.2956

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