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Änderung der BGH Rechtsprechung zur Beweislastverteilung in Kapitalanlageverfahren

Steht eine Aufklärungspflichtverletzung der Bank fest, muss diese darlegen und beweisen, dass der Anleger auch bei gehöriger Aufklärung die gleiche Anlageentscheidung getroffen hätte. Der Anleger muss entgegen der früheren Rechtsprechung nicht mehr darlegen und nachweisen, dass er sich bei der gebotenen Aufklärung in einem Entscheidungskonflikt befunden und eine andere Entscheidung in Betracht gezogen hätte. In Arzthaftungsfällen muss er dies aber weiterhin tun.

BGH VersR 2013, S. 628 ff

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