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Lehrerin hat keinen Anspruch auf Schmerzensgeld bei Kritik an Unterrichtsmethoden

In seinem Urteil vom 06.12.2017 hat das LG Köln entschieden, dass eine Lehrerin aufgrund der ihr gegenüber geäußerten Kritik des Elternsprechers an ihren Unterrichtsmethoden keinen Anspruch auf Zahlung eines Schmerzensgeldes hat.

In einem Schreiben an die Schulleitung fasste der Elternsprecher Beschwerden, die von zahlreichen Eltern an ihn herangetragen wurden. Hierin hieß es u.a., dass die Lehrerin Kinder bloßstelle und beleidige. Die Lehrerin verlangte daraufhin 30.000,00 EUR Schmerzensgeld.

Das LG Köln wies die Klage mit der Begründung ab, es handele sich bei dem Schreiben des Elternsprechers um die bloße Zusammenfassung und Weitergabe der von mehreren Eltern unstreitig geäußerten Vorwürfe und somit weder um eine eigene unwahre Tatsachenbehauptung noch um eine Meinungsäußerung oder ein Werturteil, dass die Lehrerin in ihren Rechten verletzen könnte.

LG Köln, Urteil vom 06.12.2017, Az. 12 O 135/17

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