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Reservierungsvereinbarung beim Immobilienkauf ist formbedürftig

Das Amtsgericht München hat mit Urteil vom 05.05.2017 - Az.: 191 C 28518/15 - entschieden, dass Reservierungsvereinbarungen für den Kauf von Immobilien der notariellen Beurkundung bedürfen.

Nach Auffassung des Gerichts bilden ein Kaufvertrag über eine Immobilie und eine in diesem Zusammenhang geschlossene Reservierungsvereinbarung eine rechtliche Einheit, da die Vereinbarung zum Zwecke eines späteren Kaufvertrages geschlossen werde. Der Formzwang gelte daher auch für einen Vertrag, mit dem über die Vereinbarung eines empfindlichen Nachteils ein mittelbarer Zwang ausgeübt werden soll, die Immobilie zu erwerben oder zu veräußern.

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