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Ermittlungspflicht des Verkehrsunternehmens bei Sturz eines Fahrgastes im Bus

Behauptet ein Fahrgast, im Bus durch den Betrieb des Busses geschädigt worden zu sein, reicht ein einfaches Bestreiten des Verkehrsunternehmens nicht aus. Dieses muss vielmehr darlegen, dass es alle möglichen und zumutbaren Anstrengungen unternommen hat, um den Sachverhalt aufzuklären. Tut es das nicht, gelten die ( schlüssigen ) Behauptungen des Fahrgastes als zugestanden.

OLG Frankfurt, Az. 22 U 113 / 13 AS RÜ 2 , 2015, S.169 f.

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