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Falsche Erstzulassung stellt Fahrzeugmangel dar

Erfolgt nach Vertragsschluss und ohne Kenntnis des Käufers die Zulassung eines Neufahrzeugs auf eine dritte Person, ist das Fahrzeug mangelhaft im Sinne des Gesetzes, da es sich nicht wie vereinbart um ein fabrikneues Auto handelt.  Der Käufer kann daher vom Verkäufer die Differenz des Wertes des Fahrzeugs mit und ohne die Voreintragung als Schadenersatz verlangen. Unberücksichtigt bleibt dabei ein vom Verkäufer gewährter Preisnachlass.

Urteil AG München vom 22.04.2015 Az. 242 C 17305

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