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Kein Mitverschuldenseinwand eines Organs einer juristischen Person wegen Fehler eines anderen Organs

Nimmt eine juristische Person ( z.B. eine GmbH oder AG ) einen ihrer Geschäftsführer oder Vorstände wegen Pflichtverletzung auf Schadensersatz in Anspruch, kann dieser nicht anspruchsmindernd einwenden, dass ein Verschulden eines  weiteren Geschäftsführers , Vorstands  oder Aufsichtsrats mit schadensursächlich gewesen sei. Diesen Grundsatz erstreckt der BGH nunmehr auch ausdrücklich auf Stiftungen.

BGH VersR vom 20.9.2015 S. 1179 f

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