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BGH: Zum Anscheinsbeweis bei Brandschäden

Trägt der Geschädigte vor, dass es nach dem Hantieren mit einem feuergefährdenden Gegenstand (z.B. Schweissbrenner o.ä.) in einer extrem brandgefährdeten Umgebung zur Entwicklung offenen Feuers gekommen ist, in dessen unmittelbarer zeitlicher Folge ein Brand ausgebrochen ist und dass konkrete Anhaltspunkte für eine andere Brandursache fehlen, ist es Sache des in Anspruch Genommenen, Umstände vorzutragen und zu beweisen, die den Anschein entkräften.

Urteil vom 01.10.2013 - VI ZR 409/12

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