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Erhöhung des gesetzlichen Mindestlohnes

Die Mindestlohnkommission der Bundesregierung hat in ihrer Sitzung am Dienstag, den 28. Juni 2016, einstimmig beschlossen, den gesetzlichen Mindestlohn ab dem 1. Januar 2017 auf 8,84 Euro brutto je Zeitstunde festzusetzen. Damit erhöht sich der derzeit geltende Mindestlohn von 8,50 Euro um 0,34 Cent. 

Die Kommission orientierte sich bei der Anpassung des gesetzlichen Mindestlohnes am sogenannten Tarifindex, durch den das Statistische Bundesamt die Steigerung des durchschnittlichen tariflichen Stundenlohns ermittelt. In den vergangenen eineinhalb Jahren stiegen die Löhne und Gehälter um durchschnittlich 3,2 Prozent. Demnach wäre der Mindestlohn ,,lediglich‘‘ auf 8,77 Euro gestiegen. Die Kommission verfügt aber über einen gewissen eigenen Entscheidungsspielraum.

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