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Insolvenzverfahren wirkt in allen EU - Mitgliedstaaten

Wenn ein Hauptinsolvenzverfahren im Mitgliedstaat, in dem der Schuldner den Mittelpunkt seiner hauptsächlichen Interessen hat, eröffnet ist, hat dies universale Geltung in allen Mitgliedstaaten, in denen die EG-Insolvenzverfahrensverordnung EG Nr. 1346/2000 anwendbar ist. Soweit in dem Staat der Zweigniederlassung des Schuldners kein Sekundärinsolvenzverfahren eröffnet wird, sind die zuständigen Behörden dieses Staates verpflichtet, alle Entscheidungen im Zusammenhang mit dem Hauptinsolvenzverfahren anzuerkennen und zu vollstrecken. Zu diesem Ergebnis ist EuGH in einem Urteil gelangt.

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