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Keine Gebühr für Bearbeitung eines Kredits

Banken dürfen für die Bewilligung eines Privatkredits nicht pauschal ein "Bearbeitungsentgelt" von 2 Prozent verlangen. Das hat das Oberlandesgericht Bamberg entschieden. Eine solche Klausel in den allgemeinen Geschäftsbedingungen ist demnach ungültig. Der Bundesgerichtshof habe seine Rechtsprechung zu solchen Gebühren für ein Darlehen geändert. Nach Einschätzung des BGH sei der Aufpreis weitgehend zu einem "integralen Bestandteil der laufzeitabhängigen Zinskalkulation" geworden. Deshalb kamen die Richter am OLG Bamberg zu dem Schluss, die Bank verlange Zusatzgebühr für Arbeiten, die sie ausschließlich im eigenen Interesse durchführe (Az.: 3 U 78/10).

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